II. Medizinische Klinik und Poliklinik



 

AG PD Dr. Siveke

Leitung: PD Dr. Jens Siveke
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Tel.: (089) 4140-6792
Fax: (089) 4140-6794
E-Mail: jens.siveke@lrz.tum.de

Mitarbeiter

  • Katharina Alexandrow (B.Sc.)
  • Thomas Briel (M.Sc.)
  • Karolina Faber (M.Sc.)
  • Aayush Gupta, MD (BCCS)
  • Dr. med. Alexander Herner (Arzt)
  • Dr. Ana Hidalgo-Sastre (PhD, Postdoc)
  • Evdokia Kalideris (Dipl.-Biol.)
  • Dr. med. Marcel Lee (Arzt)
  • Carina Lehmer (Master-Studentin)
  • Tobias Leibfritz (Dipl.-Mol. Med.)
  • Christina Lesti (MTA)
  • Dr. rer. nat. Clara Lubeseder-Martellato (Dipl.-Biol., Postdoc)
  • Florian Neff (Dipl.-Mol. Med.)
  • Mathilde Neuhofer (MTA)
  • Nicole Teichmann (Dipl.-Biol.)
  • Dr. rer. nat. Marija Trajkovic-Arsic (Dipl.-Biol., Postdoc)

Frühere Mitarbeiter

  • Dr. rer. nat. Barbara Grüner
    (magna cum laude; Postdoc at Stanford University)
  • Dr. rer. nat. Irina Heid
    (magna cum laude; Radiologie, Klinikum rechts der Isar)
  • Dr. rer. nat. Pawel Mazur
    (summa cum laude; Postdoc at Stanford University)

Forschungsgebiet

Biologie des Pankreaskarzinom im Mausmodell

Wesentliches Ziel dieses Projekts ist es, die Biologie sehr früher karzinogener Zellveränderungen bis hin zur malignen Transformation im Mausmodell zu erforschen. Mit Hilfe des Cre/lox systems wird in konditionalen dem humanen Pankreaskarzinom sehr ähnlichen Mausmodellen vor allem die Rolle des Notch-Signalweges mit Fokus auf Vorgängen der Differenzierung von Zellen und Tumorstammzellen im besonderen als auch die Rolle von Ras und der Interaktion mit anderen Signalwegen mittels Gen-Signaturen untersucht. Ziel ist es, mehr über die Tumorursprungszellen als auch über die Regulation des malignen "Switch" von der normalen gesunden hin zur bösartigen Zelle zu verstehen um neue Therapieansätze zu finden.

Gen-Signaturen und Therapiesuche im Pankreaskarzinom

In diesem Projekt untersuchen wir in verschiedenen generierten Pankreaskarzinomzelllinien verschiedene Gen-Signaturen in einem Affymetrix Microarray-Ansatz. Hierzu werden verschiedene bekannte Expressionsprofile zu biologischen Prozessen und onkogenen Signalwegen mit unseren Gendatensätzen verglichen, um so die Tumorbiologie dieser Zellen besser zu verstehen. Zusätzlich werden mittels RNAi potentielle Kandidatengene für eine eventuelle therapeutische Applikation evaluiert und getestet.

Regeneration der akuten experimentellen Pankreatitis

Die molekularen Mechanismen des Notch-Signalweges in der Regeneration der akuten experimentellen Pankreatitis werden in konditionalen Mausmodellen untersucht, indem verschiedene Mitglieder der Notch-Rezeptorfamilie selektiv pankreasspezifisch in Mäusen ausgeschaltet werden und dann eine akute Pankreatitis induziert wird. Ziel ist das bessere Verständnis der regenerativen Vorgänge nach Organschädigung und die Bedeutung von Stammzellsignalwegen im Verlauf der Regeneration des Organs.

Multimodale Bildgebung im murinen Pankreaskarzinom

Das pankreatische duktale Adenokarzinom (PDAC) ist trotz einer Vielzahl verschiedener Therapieansätze u.a. wegen der hohen Chemoresistenz eine der prognostisch ungünstigsten Tumorerkrankungen überhaupt. Trotz hervorragender Wirksamkeit einer Reihe von Substanzen in vitro und in Xenograft-Modellen sind die Ergebnisse klinischer Studien seit Jahrzenten enttäuschend. Mögliche Ursachen für diese Diskrepanz sind dynamische Interaktionen zwischen Tumorzellen und Stroma, Endothel und Immunsystem, die in vitro und in Xenograft-Modellen nicht adäquat adressiert werden können.

Aus diesem Grund sind komplexere Modelle und Testsysteme wichtig, die einen höheren prädiktiven präklinischen Nutzen haben, um effektive Therapien zu identifizieren. Zellkultur- und Xenograft-Modelle haben sich für das Pankreaskarzinom als wenig erfolgreich hinsichtlich der Vorhersagbarkeit der Effektivität einer Substanz herausgestellt. Mittels genetisch definierter konditionaler Mausmodelle lässt sich die humane pankreatische Karzinogenese, von präneoplastischen Läsionen (PanIN, IPMN und MCN) hin zum invasiven und metastasierenden PDAC, in fast identischer Weise rekapitulieren. Sie stellen somit eine Plattformbasis für die Evaluation neuer diagnostischer und therapeutischer Strategien sowie von Resistenzmechanismen dar.

Ziel dieses Projekt ist es, mit Hilfe verschiedener von uns charakterisierter Pankreaskarzinommodelle neue molekulare Bildgebungsverfahren (FMT/XCT, Biolumineszens) zu entwickeln und diese neben etablierten Bildgebungsmodalitäten wie multi-parametrischem MRT und PET für die Evaluation neuer Therapien, für Therapiemonitoring und durch Identifizierung von Prädiktoren für ein Therapieansprechen letztlich für eine Therapieindividualisierung einzusetzen.

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Publikationen

Publikationen der Arbeitsgruppe PD Dr. J. Siveke finden Sie hier.

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Wissenschaftliche Arbeiten

Bei Interesse an einer experimentellen, medizinischen Doktorarbeit bitte persönlich im Labor vorstellen.

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Drittmittelförderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft
EU/FP7
SFB/DFG
Deutsche Krebshilfe
BMBF/NGFN
Association For International Cancer Research
The Lustgarten Foundation for Pancreatic Cancer Research
Wilhelm Sander-Stiftung
Kommission für klinische Forschungsprojekte der TUM
Gesellschaft für Gastroenterologie in Bayern

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Impressum

2013 · Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München