II. Medizinische Klinik und Poliklinik



Endokrinologische Ambulanz

Leitung: Dr. med. Alexander von Werder
II. Medizinische Klinik und Poliklinik
Klinikum rechts der Isar der TU München
Ismaninger Str. 22
D-81675 München
Tel.: (089) 4140-2450
Fax: (089) 4140-4958



Ärzte-Team

  • Dr. med. Roman Iakoubov
  • PD Dr. med. Andreas Weber
  • Dr. med. Alexander von Werder


Terminvereinbarung für alle Sprechstunden

Montag – Donnerstag von 8.30 – 16.00 Uhr
Freitag von 8.30 – 14.00 Uhr
unter der Tel. (089) 4140-2450



Sprechstunden

Allgemeine Endokrinologische Ambulanz:


Montag - Donnerstag von 8.30 – 16.00 Uhr
Freitag von 8.30 – 14.00 Uhr

Spezialambulanz für gastrointestinale neuroendokrine Tumoren:


Freitag, 9.00 – 14.00 Uhr


Unter Endokrinologie versteht man die „Lehre von den Hormonen“. Hormone sind Botenstoffe, die von Drüsen abgegeben werden und die für die Regulation wichtiger Körperfunktionen notwendig sind. Endokrine Erkrankungen können durch eine Überproduktion von oder einen Mangel an Hormonen, bzw. durch die gutartige oder bösartige Wucherung einer Drüse bedingt sein. Man unterscheidet Erkrankungen der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) mit ihren übergeordneten Zentren im Gehirn (Hypohalamus), Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse, der Nebennieren und der Geschlechtsdrüsen (Gonaden).


Was sind unsere Schwerpunkte?

  • Erkrankungen der Hypophyse- und des Hypothalamus
  • Erkrankungen der Nebenniere
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Erkrankungen der Nebenschilddrüse
  • Erkrankungen der Gonaden
  • Diabetes mellitus
  • Hyperlipidämie
  • Knochenstoffwechselerkrankungen
  • Neuroendokrine Tumore


Hypophysen- und Hypothalamuserkrankungen
Wir klären Erkrankungen der Hypophyse (verdrängende Wucherungen, hormonproduzierende Tumore oder Hormonmangelzustände) ab. Im Rahmen der heute häufiger als früher durchgeführten Schnittbildgebung (Computertomographie und Kernspintmomgraphie) des Kopfes werden nicht selten harmlose Vergrößerungen der Hypophyse festgestellt, die keinen Krankheitswert besitzen. In enger Zusammenarbeit mit den Kliniken für Neurochirurgie und Neuroradiologie besteht unsere Aufgabe darin, diese harmlosen Vergrößerungen von Erkrankungen der Hypophyse abzugrenzen, die medikamentös oder auch operativ behandelt werden müssen. Die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurochirurgie gewährleistet kurze Wege für den Patienten  - Termine in beiden Abteilungen können an einem Tag wahrgenommen werden - und garantiert, dass eine gewissenhafte Vorbereitung und Nachbetreuung bei notwendigen Operationen gewährleistet ist.


Nebennierenerkrankungen
Wir untersuchen und behandeln Patienten mit Überfunktionen (u.a. adrenales Cushing Syndrom, Conn-Syndrom, Phäochromozytom) oder Hormonmangelerkrankungen der Nebenniere (z. B. M. Addison) sowie mit hormoninaktiven, oft zufällig entdeckten Nebennierentumoren (Inzidentalome).
In diesem Zusammenhang werden auch seltene angeborene Erkrankungen mit Fehlfunktion oder karzinomatöser Entartung multipler Drüsen abgeklärt (multiple endokrine Adenomatosen, multiple endokrine Neoplasien).


Schilddrüsenerkrankungen
Viele Patienten stellen sich mit Erkrankungen der Schilddrüse in unserer endokrinologischen Ambulanz vor. So werden Patienten mit Autoimmunerkrankungen (Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis), Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse, knotigen Schilddrüsenwucherungen („Kropf“) oder Schilddrüsenkarzinomen von uns behandelt. Um unseren Patienten eine optimale Diagnostik und Therapie anbieten zu können, arbeiten wir mit den Kollegen der Nuklearmedizin, der Chirurgie und der Pathologie unter dem Dach des Schilddrüsenzentrums zusammen. Durch diese enge Kooperation verfügen wir über die neuesten Methoden der Diagnostik und decken das gesamte Spektrum der Therapie ab. Individuell beraten wir Patienten über medikamentöse Therapieformen, die Möglichkeit der Gabe von Radiojod oder eine eventuelle Operation.


Nebenschilddrüsenerkrankungen
Erkrankungen der Nebenschilddrüsen machen sich durch Störungen des Kalzium- und Knochenstoffwechsels bemerkbar. Zur Diagnostik benötigen wir neben der klinischen Untersuchung die wiederholte Überprüfung der Laborwerte sowie Ultraschalluntersuchungen des Halses und der Nieren. Unseren Kollegen der Nuklearmedizin stehen neueste Techniken der szintigraphischen Untersuchung der Nebenschilddrüsen zur Verfügung. Falls eine operative Entfernung der Nebenschilddrüsen notwendig ist, kann diese von speziell in der endokrinen Chirurgie ausgebildeten Spezialisten der Chirurgischen Klinik durchgeführt werden.


Gonaden
Ferner behandeln wir Patienten mit Überschuss oder Mangel an Sexualhormonen (z. B. Testosteronmangel, Verweiblichung, Virilismus). Gemeinsam mit der Frauenklinik betreuen wir Patientinnen mit polyzystischem Ovarsyndrom (siehe Diabetes-Ambulanz).


Diabetes mellitus
Siehe Diabetes-Ambulanz.


Hyperlipidämie
Fettstoffwechselstörungen können genetisch bedingt, d.h. angeboren, sein. In enger Kooperation mit der Klinik für Ernährungsmedizin beraten wir betroffene Patienten über mögliche Folgen und Therapiestrategien (siehe Diabetes-Ambulanz).


Knochenstoffwechselstörung
Die häufigsten Knochenstoffwechselstörung sind die Osteopenie, Osteomalzie und die Osteoporose. Unserem Klinikum stehen die neuesten Methoden der Bildgebung und der Knochendichtemessung (DXA-Methode) zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Orthopädie beraten wir die Patienten umfassend zu Prophylaxe und Therapie der Knochenstoffwechselstörungen.


Neuroendokrine Tumoren
Wir betreuen Patienten mit neuroendokrinen Tumoren des gastro-, entero-pankreatischen Systems. Patienten, die an diesen Tumoren erkrankt sind, haben oft über viele Jahre hinweg uncharakteristische Beschwerden. Die Diagnostik ist hier oft schwierig und erfordert beim Untersucher große Erfahrung. Bei der Diagnosestellung stehen uns Spezialisten der Klinik für Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie zur Seite. Die Therapiestrategien werden im interdisziplinären Tumorboard besprochen.



nach oben




Impressum

2013 · Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München